Wasser in den Beinen – geschwollene Beine

Geschwollene Beine entstehen häufig durch Flüssigkeitseinlagerungen, Venenleiden oder Bewegungsmangel. Sie äußern sich durch Schwellungen, Spannungsgefühl und manchmal Schmerzen. Frühzeitige Maßnahmen wie gezielte Bewegung, Kompressionstherapie und ärztliche Beratung fördern die Durchblutung, lindern Beschwerden und beugen langfristigen Schäden der Venen vor.

Wassereinlagerungen in den Beinen

Sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut werden als Ödeme bezeichnet. Wenn Sie unter schweren Beinen mit geschwollenen Knöcheln leiden, kann das unterschiedliche Ursachen haben.

Wasser in den Beinen: Risikofaktoren und Ursachen

Warum ein Patient unter geschwollenen Beinen leidet, muss immer der Arzt abklären. Der häufigste Grund für Wasser in den Beinen ist eine Venenschwäche. Doch auch Organerkrankungen oder Stoffwechselstörungen können geschwollene Beine verursachen:

Eine mögliche Ursache könnte eine Venenerkrankung sein. Besonders bei Bewegungsmangel schließen die Venenklappen nicht mehr vollständig, das Blut wird nicht mehr vollständig in Richtung Herzen transportiert und der Druck in den Beinvenen steigt. Dann tritt aus den kleinsten Blutgefäßen, den Kapillaren, Flüssigkeit ins Gewebe aus. Bei diesem „Wasser in den Beinen“ spricht man auch von einem sogenannten venös-bedingten Ödem (Phlebödem). Meist beginnt die Schwellung an den Knöcheln, weil hier der Druck aufgrund des großen Blutvolumens in den Beinvenen am größten ist.

können auch ein Symptom für eine Herzinsuffizienz sein. Sobald das Herz, beispielweise aufgrund einer Herzmuskelschwäche, nicht mehr richtig pumpt, erhöht sich ebenfalls der Druck in den Beinvenen aufgrund des nicht weitertransportierten Blutvolumens.

Bei einem Lymphödem tritt die Beinschwellung in der Regel einseitig auf. Es liegt eine Störung im Lymphgefäßsystem vor. 

Störungen im Eiweiß-, Wasser- und Mineralhaushalt beeinträchtigen den Flüssigkeitsaustausch im Körper. Menschen mit einem Nieren-, Leber- oder Schilddrüsenleiden sind oft von geschwollenen Beinen beeinträchtigt.

Weitere denkbare Ursachen wären Tumore, Allergien, Medikamente, Hormonstörungen oder -schwankungen. Wer also unter geschwollenen Beinen leidet, sollte die Ursache von einem Arzt abklären lassen. Er kann dann entsprechende Therapiemaßnahmen einleiten.

Warum verursachen schwache Venen geschwollene Beine?

Die Wadenmuskelpumpe eines sitzenden oder stehenden Menschen arbeitet nicht ausreichend. Das Blut staut sich in den Venen und es kommt zu einem dauerhaften Druckanstieg (venöse Hypertonie). Dadurch kann vermehrt Flüssigkeit aus dem Blutgefäßsystem in das Gewebe der Beine austreten und sich dort als Schwellung sammeln. 

Geschwollene Beine in der Schwangerschaft

Geschwollene Beine kommen häufig in der Schwangerschaft vor. Die Blutmenge im Körper nimmt zu – ebenso der Druck in den Venen. Dadurch tritt Flüssigkeit in das umliegende Gewebe aus. Die Beine werden schwer und schwellen an. Man spricht von Wasser in den Beinen.

Was hilft bei Wasser in den Beinen?

Basistherapie: Medizinische Kompressionsstrümpfe

Basistherapie bei Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe. Viele Studien zeigen, dass ein venös-bedingtes Ödem sehr gut mit medizinischen Kompressionsstrümpfen behandelt werden kann.1 Mit ihnen wird die Schwellung deutlich reduziert.

Ihre Wirkung entfalten die Strümpfe besonders in Kombination mit Bewegung: Die Muskelpumpen werden aktiviert und die Venenklappen schließen besser, um das Blut zum Herzen zu transportieren. Der medizinische Kompressionsstrumpf lindert die Beschwerdesymptomatik (Schweregefühl, Spannungsgefühl, Schmerzen, Schwellungen) und steigert die Lebensqualität bei chronischen Venenerkrankungen. Hier finden Sie weitere Informationen zur Venentherapie.

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Welcher Arzt behandelt Wasser in den Beinen?

Um die Ursache einer Schwellung in den Beinen zu identifizieren, befragt der Hausarzt zunächst den Patienten nach seiner Krankengeschichte (Anamnese) einschließlich der Symptome und möglicher bekannter Begleiterkrankungen.

Anschließend kann der Arzt über eine Sicht- und Tastuntersuchung (Inspektion und Palpation) den Gewebezustand beurteilen und mögliche Schwellungen erkennen.

Mittels schmerzloser Ultraschalluntersuchung (Dopplersonografie, Duplexsonografie) kann ein Venenspezialist (Phlebologe) den Blutfluss in den Venen darstellen. Er erkennt so, ob die oberflächlichen Venen oder das System der tiefen Beinvenen geschädigt sind. 

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Quellen:

1 Rabe E et al. Bonner Venenstudie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. Phlebologie 2003;32:1–14.

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